Bericht


Gelungener Auftakt in die Rückrunde

SG 2 mit verdientem Sieg – Roming zeigt sich in Topform

Am vergangenen Samstag läuteten die Metzger/Schinle Männer die Rückrunde ein. Gegner war die Drei-Landkreise-Spielgemeinschaft aus Lauterbach, Hornberg und Triberg. Auf Schramberger Seite waren ganze 4 (in Worten: vier) gelernte Rückraumspieler auf dem Spielberichtsbogen eingetragen. Auch ein zweiter Kreisläufer war im Kader der Uhrenstädter nicht zu finden. Gerüchten zu Folge wurde der fehlende Kreisläufer schon am frühen Abend auf der Teufelsnacht in Aichhalden gesichtet. #DamianMachtsWieBeimKlaus

Julian Roming war es vorbehalten den Torreigen zu eröffnen. Zu Beginn fand die SG Abwehr noch nicht richtig statt. Abwehrchef Simon King konnte seine Mannen aber nach runde 10 Minuten besser sortieren. Beim 8:7 waren die Wasserfallpiraten zum letzten Mal auf Tuchfühlung. Danach konnten sich die Da-Bach-na-Fahrer-Städter durch Tore von Möller, Roming und zweimal Bantle auf 5 Tore absetzen. In dieser Phase zeigte Torhüter Krause, dass er trotz der feucht fröhlichen Fasnetsveranstaltung bei den Pfrieme-Stumpe am Vorabend liefern kann. Er parkte den großen Omnibus aus seiner Autosammlung in der Kiste, so dass die Geckos nicht mehr wussten, wie sie einen Ball an Krause vorbeibringen sollen.

Beim 15:11 wurden die Seiten gewechselt. Coach Metzger zeigte sich im Großen und Ganzen recht zufrieden mit der Vorstellung seiner Krieger. Allerdings forderte er für die 2. Halbzeit noch deutlich mehr Leidenschaft und Galligkeit. Man hatte zwar viele gute Aktionen in der Abwehr, jedoch wurden diese zumeist völlig emotionslos hingenommen. Dementsprechend elektrisiert gingen die Talstädter auch nach der Pause zu Werke. Schnell konnte der Vorsprung auf 7 Tore in der der 35. Minute ausgebaut werden. Danach kehrte aber der - in Schramberg wohlbekannte -Schlendrian ein und die Spieler nahmen den Fuß zunehmend vom Gas. Auch die von Coach Schinle in der Pressekonferenz vor dem Spiel geäußerten Sorgen um seinen Spielmacher Möller bestätigten sich in dieser Phase. Selbst unter den schlank machenden und eleganten T-Shirts der Squadra Azzura zeichnete sich der über die Feiertage angetrunkene Spezibauch deutlich ab. Auch sein ansonsten gestählter Bizeps wirkte eher wie eine schlechte Kopie des Muskels von Kate Moss. Nichtsdestotrotz trieb der gelernte Balldieb in der Abwehr wie gewohnt sein Unwesen. Konditionell baute er jedoch ungewöhnlich schnell ab. Nach dem ihn Obergecko Thomas Storz nach knapp 50 Minuten leichtfüßig ausgetanzt hatte und Pascal dabei schneller flach lag als Gina Lisa auf Roofies, täuschte der Balldieb gekonnt einen Krampf vor und ließ sich vom medizinischen Personal der Schramberger vom Feld tragen. In dieser Phase war es immer wieder Julian „Biber“ Roming der mit seinen feuerfesten Handschuhen die Kohlen für die SG Schramberg aus dem Feuer holte. Zielstrebigkeit gepaart mit für ihn ungewöhnlich hoher Dynamik und ungewohnter Cleverness brachten das Trainergespann Schinle/Metzger immer wieder zum Strahlen. Ebenfalls treffsicher zeigten sich Jan „Speedy“ Bantle und Marco „Eule“ Meyer. Speedy war insbesondere im Gegenstoß kaum aufzuhalten; Eule seinerseits zeigte sich von der Siebenmeterlinie eiskalt und hämmerte alle 5 Siebener gekonnt und mit Überzeugung in die Maschen.

Alles in allem ein verdienter Sieg für die SG Schramberg. Die Geckos wehrten sich zwar nach Kräften, allerdings kamen sie auch nie näher als 2 Tore heran. Es wirkte als könne die SG jederzeit nochmal einen Gang zulegen. Nächste Woche hat die Squadra Azzura vom Sulgen spielfrei. Diese Zeit sollte genutzt werden, um die verschiedenen Wehwechen auszukurieren, bevor es dann in zwei Wochen zuhause gegen Hofweier weitergeht.