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Schramberg dominiert beim Tabellenzweiten

Nonnenweier gegen bärenstarke Uhrenstädte chancenlos/ Laurin Kugler mit tollem Einstand
 
Seit dem der Druck für die Handballer der SG Schramberg mit der Niederlage in Ohlsbach weg ist, blühen die Talstädter in der Bezirksklasse richtig auf. In einem tollen Spiel lassen sie den Gastgebern aus Nonnenweier nicht einen Hauch einer Chance und gewinnen gegen den Tabellendritten hochverdient mit 25:20.
 
Einen Raketenstart legten die Schramberger am Sonntagnachmittag in Nonnenweier hin und führten durch Tore von Tim Hirt und den Kugler-Brüdern Lennart und Laurin nach 10 Minuten bereits mit 6:2 Toren. Laurin Kugler, der in der Winterpause von der HSG Konstanz zurück nach Schramberg wechselte, zeigte trotz seiner gerade Mal 17 Jahren ein starkes Debüt und war mit fünf Treffern bester Torschütze der SG aus dem Feld. Prunkstück, und damit Wegbereiter zum Auswärtssieg war aber eine unglaublich starke Abwehrleistung, die sowohl im Blockspiel als auch im 1:1-Verhalten immer Herr der Lage war. Dass Schramberg mit 21,6 Gegentreffern pro Spiel die beste Abwehr der Liga stellt, bekamen die Gastgeber aus dem Ried deutlich zu spüren. Und wenn der TuS Nonnenweier etwas auf den SG-Kasten brachten, hatten die Schramberger an diesem Abend einen sehr sehr starken Marlon Krissler im Tor. Mit seinen zahlreichen Paraden brachte er den TuS regelmäßig zur Verzweiflung.
Erst nach 20 Minuten kamen die Einheimischen besser in die Partie und zeigten dann eindrucksvoll, warum sie in der Tabelle vor der SGS stehen. Denn eine Flaute im SG-Angriff lies den 9:4-Vorsprung (20. Minute) binnen weniger Minuten zusammenschmelzen. Eine Zeigerumdrehung vor der Pause erzielte Nonnenweier gar den Anschlusstreffer zum 9:8. Marco Meyer erzielte aber kurz vor dem Pausenpfiff den Halbzeitstand von 10:8 für die Schramberger.
 
Aufgrund der gezeigten Schwächen im letzten Drittel der ersten Halbzeit warnte Florian Schranzhofer seine Mannen vor den Gastgebern. „Weiter Vollgas geben“ lautete daher seine Devise für den zweiten Spielabschnitt.
 
Dies gelang in den ersten Minuten nur bedingt. Zwar erwischte die SG den besseren Start und zog bis zur 40. Minute auf 15:11 davon, trotz deutliche Überlegenheit der Schramberger ließen sich die Nonnenweierer aber nicht abschütteln. Immer wieder verkürzten die Gastgeber auf 2 Tore und blieben damit in Schlagdistanz (15:13/44.; 16:14/47.). Doch der Ball im Schramberger lief aber weiterhin sehr gut durch die eigenen Reihen. Durch das variabel aufgezogene Angriffsspiel schaffte man es immer wieder durch einfache Tore aus dem Rückraum Tore zu erzielen, kam aber auch durch schön ausgespielte Spielzüge zum Erfolg. Dennoch waren die Gastgeber bis kurz vor Schluss beim Stande von 19:17 in der 53. Minute noch an der SG dran. Nach zwei Einzelaktionen erhöhte die SG jedoch auf 21:17 und schaffte damit vier Minuten vor dem Ende eine Vorentscheidung. Auch eine doppelte Unterzahl überstand man dank den Paraden von Marlon Krissler schadlos und bringt einen hochverdienten 25:20-Erfolg mit in die Uhrenstadt.
 
Ein deutlich überlegener Sieg der Uhrenstädter, der sogar noch höher hätte ausfallen können, festigt Tabellenplatz 6 in der Bezirksklasse. Damit bleibt man auch im Verfolgertrio, das der Spitze um Schutterwald und Altenheim auf den Versen ist. Am kommenden Samstag gastiert der SV Zunsweier auf dem Sulgen, der Dank des Schrambergers Sieges gegen Nonnenweier mit einem Spiel mehr zumindest vorrübergehend auf Position 3 springt.
 
Im Tor: Marlon Krissler
Im Feld: Marvin Werner, Jonas Meyer, Marco Meyer (4), Angelo Broghammer (2), Tobias Fleig, Tim Tobias Hirt (4), Stefan Aßfalg (6/2), Matthias Gebert, Jan Bantle, Lennart Kugler (3), Laurin Kugler (5), Dominik Thörmer (1)