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SG Schramberg II feiert Derbysieg

33:24 Heimsieg gegen die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg II
Tränen bei Yannic Köhler


 
Vorwort:                                                                                                            
Träge, überbezahlt und unfreundlich – drei Vororteile gegenüber Angestellten im öffentlichen Dienst und Beamten. Aber ist dies auch die Wahrheit? Wir machen den Check anhand unserer Nummer 41.
 
Träge:
Wissenschaftler von der Erasmus-Universität Rotterdam haben auf Grundlage der Daten des Sozioökonomischen Panels des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung eine Analyse durchgeführt. Es kam heraus, dass der öffentliche Dienst für träge Menschen besonders attraktiv wirkt, die Faulen also geradezu anzieht.
Nach Rücksprache mit der legendären Nummer 10 der SG Schramberg, gleichzeitig ein enger Vertrauter der Nummer 41, trifft diese Vermutung zu.
 
Überbezahlt:
Da Entgelt nie gerecht ist und in Deutschland eher weniger darüber gesprochen wird, ist dieses Vorurteil schwer zu prüfen. Nur so viel sei geschrieben. Nummer 41 hat sich neue Sportschuhe gegönnt. Bar bezahlt.
 
Unfreundlich:
Persönliche negative Erlebnisse mit bürokratischen Hürden nicht auf Beamte generell projizieren. Manchmal auf dem Feld nicht der freundlichste Spieler, aber prinzipiell ein guter Junge. Daher trifft dieses Vorurteil nicht auf die Nummer 41 zu.
 

Nach diesem kurzen Check, nun zum Spiel. Das Ergebnis liest sich zwar in Ordnung, jedoch war ein Großteil der Mannschaft nach Spielende nicht zufrieden mit der eigenen Leistung. Die positiven Dinge sind schnell aufgelistet:
·        Enrico Schrödter 8/8 7-Meter
·        Max Heß 8 Feldtore
·        Tobias Schinle 7 Feldtore
·        Yannic Köhler Ausstands-Kasten + Tränenmeer
·        Markus Holzer stark im Tor und Bruckbeck
·        Kabinenpizza und 2 Fässer Bier nach Spielende durch Matthias Schinle
 

Die ersten 10 Minuten hatten die Bach-na-Fahrer-Städter das Spiel unter Kontrolle und konnten mit 6:2 in Führung gehen. Jedoch wurden bereits in dieser Anfangsphase zahlreiche Chancen liegen gelassen. Im Laufe der ersten Halbzeit fand der Gast immer besser ins Spiel und setze gekonnt ihren Kreisläufer ein. So stand es nach 30 gespielten Minuten lediglich 11:9 für die Heimmannschaft.

Trainer-Opa Andreas Schleicher fand die richtigen Worte in der Kabine und so konnte man sich in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit auf 23:14 absetzen, was gleichzeitig schon die Entscheidung war. Vor allem El Capitano, Tobias Schinle, drehte hier auf und schoss zwischen der 36 und 40 Minute 4 Tore. Bei seinem letzten Spiel für die SG Schramberg 1858, spielte auch Fußball-Dauerverlierer, Yannic Köhler, noch einmal groß auf. Mit schönen Toren von außen und einer stabilen Performance in der Abwehr, wird ihn die SG sicherlich bei den noch verbleibenden Spielen vermissen. Auch seine emotionale Kabinenansprache und sein Meer aus Tränen nach Spielende, werden unvergessen bleiben.

Aufgrund der hohen Führung ließ man gegen Ende des Spiels etwas nach und der Gegner konnte so leicht noch zu weiteren Treffern kommen. Vor allem Thomas Storz der Gäste spielte seine körperlichen Vorteile gegenüber dem sehr sehr erfahrenen Matthias Schinle aus. Dieser ließ sich am Ende des Spiels daher zu einer unnötigen Zeitstrafe hinreisen. Bierwart Tim Heß wird hierfür sicherlich noch einen Strafkasten verhängen…
Was bleibt für die SG II sind letztendlich 2 verdiente Punkte. Ein Arbeitssieg. Eine fette Party im Bruckbeck. Und ein anständiger Kater am Sonntag…Derbysiege sind schön!
 

Es spielten:
Marcel Krause, Adrian Väth (1), Max Heß (8), Julian Roming (1), Markus Holzer, Matthias Schinle (1), Yannic Köhler (3), Enrico Schrödter (8), Tobias Schinle (7), Philipp Fehrenbacher, Manuel Fleig (1), Pascal Möller, Damian Roming (3), Tim Heß (2)
 


Eindrucksvolle Bilder gibt es übrigens hier zu sehen:
http://www.sgshandball.com/de/Bilder/Galerien?view=publish&item=gallery&id=1121