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Was haben die New England Patriots und die SG Schramberg II gemeinsam?
Beide gewinnen souverän ihre Spiele

33:12 Erfolg der SG Schramberg 1858 II gegen die SG Schuttern/Friesenheim/Schutterzell
Jahrhundert-Lupfer von A.Schleicher von Torhüter gefangen – 2xMal
 
Ohne die A-Jugendspieler musste die SG Schramberg II am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse gegen die SG Schuttern/Friesenheim/Schutterzell antreten. Der Trainer der 2ten Mannschaft und Aushilfstrainer der 1. Herrenmannschaft, Matthias Schinle, konnte aber aufgrund seiner Erfahrung und einigen Anrufen unter der Woche, eine komplette Mannschaft aufrufen. So konnten Klassiker wie Markus Müller für das Tor, sowie Fabian Eickhoff und Lisa Rapp für den Rückraum verpflichtet werden. Aus der eigentlich sehr jungen Truppe, wurde so eher ein Kreisklassen-Dinosaurier, mit einem Durchschnittsalter von knapp 30 Jahren.
Der kleinste Mittelmann der Liga, Enrico Schrödter, erzielte in der ersten Minute des Spiels das erste Tor für die Bach-Na-Fahrer-Städter.  Trotz spielerischer Überlegenheit konnte man sich jedoch in den ersten Spielminuten nicht richtig absetzen. So stand es nach gut 7 gespielten Minuten lediglich 3:2 für die Heimmannschaft.  Dabei muss angemerkt werden, dass ein gegnerischer Spieler in dieser kurzen Spielzeit bereits 2mal auf die Bank musste. Ausschlaggebend dafür, das Schlitzohr Damian Roming, welcher gekonnt die Unerfahrenheit des Gegners nutzte und spektakulär sich am Anspielpunkt zu Boden reisen lies.
Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Beamter, wechselte Trainer Philipp Fehrenbacher recht spät (viele Zuschauer sprachen auch von „träge“) den Rückraum der Schramberger durch. So durften nach knapp 20 Minuten der Ex-Dunninger Fabian, der Südbaden-Liga erfahrene Pascal und die Südbaden-Liga erfahrene Lisa auf die Platte. Und hoppla…es Stand plötzlich 16:4 zur Halbzeit.
Überragend in dieser Halbzeit übrigens Torhüter und Autosammler Marcel Krause, der das Ziel verfolgte, genauso viele Gegentore zu bekommen wie er Autos besitzt.  
 
In der zweiten Halbzeit galt es dann, die Spannung hoch zu halten. El-Capitano, Tobias Schinle, erzielte die ersten 2 Tore in der zweiten Halbzeit und kam somit halbzeitübergreifend auf 5 Tore in Folge. Es muss jedoch erwähnt werden, dass in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit die Schinle Brothers den Ball im Angriff nicht mehr gern aus ihren eigenen Händen gaben. Lediglich dem Kücken der Mannschaft, Yannic Köhler, war es erlaubt in dieser Phase einen Tempogegenstoß (mit Ball) zu laufen.
Bis zur 45 Minute konnte die SG II den Vorsprung auf 24:8 ausbauen.  Gelang es dem gegnerischen Angriff doch die Abwehr zu überwinden, so stand mit dem zweiten Torhüter, Markus Müller, ein fast unüberwindbares Objekt für den Gegner im Tor.
Das Spiel plätscherte darauf hin etwas vor sich her. Der fast 40-jährigen Kreisläufer Andreas Schleicher erkannte dies und entschloss sich dafür, die Halle, die eigene Mannschaft, den Gegner und auch das Schiedsrichtergespann, wieder aufzuwecken. Frei am Kreis lupfte er den Ball in die Arme des gegnerischen Torhüters, sodass ein lautes Raunen durch die Halle ging. Mit der Sicherheit und Erfahrung von über 20 Jahren Handball im aktiven Bereich und dem Selbstvertrauen eines Sulgener Narrenblättle-Verkäufers, stellte sich besagter Kreisläufer wieder an den 7-Meter Punkt. Zweiter Lupfer….und….wieder in die Arme des Torhüters.  Kopf hoch Andreas, Hauptsache du hast dich nicht verletzt.
Ein weiteres Highlight der Begegnung war sicherlich auch die Strobl-Parodie von Matthias Schinle. Wie im TV bei der Handball-WM gesehen, wollte auch Matthias 8 Schritte ohne zu tippen mit dem Ball gehen. Das Schiedsrichtergespann unterband dies aber.
Schön zu erwähnen ist außerdem, dass Philipp Weidenauer, aufgrund des langen Namens zum tippen ab heute nur noch Weidi, nach längerer Verletzungspause wieder mitspielte und gleich 4 Tore zum Sieg beisteuerte. Prinzipiell konnten sich fast alle Spieler, nur Julian Roming nicht (aber man kann einen Gaul auch nicht zum Wasser trinken zwingen) in die Torschützenliste eintragen.
Nächste Woche geht es weiter mit dem Topspiel beim Tabellenführer SG Willstätt-Auenheim. Erfreulich für Trainer Matthias Schinle ist sicherlich, dass die Teilnahme beim letzten Heimspiel gleichzeitig die Anmeldung für die kommende Auswärtspartie ist/war.
 
Es spielten:
Marcel Krause, Andreas Schleicher (5), Yannic Köhler (5), Julian Roming, Markus Müller, Matthias Schinle (2), Fabian Eickhoff (1), Enrico Schrödter (3), Tobias Schinle (7), Pascal Möller (3), Manuel „Lisa“ Rapp (1), Philipp Weidenauer (4), Damian Roming (2)