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SG Schramberg Favorit in Offenburg

Am Sonntagnachmittag bestreitet die Sportgemeinschaft aus Schramberg ihr nächstes Auswärtsspiel. Die Fehrenbach-Sieben ist dann zu Gast beim ETSV Offenburg. Anwurf der Begegnung ist um 17.30 Uhr in der Sporthalle am Sägeteich in Offenburg.
 
Nach der unglücklichen Niederlage zuhause gegen Ligaprimus Schutterwald gilt es für die Uhrenstädter den Blick nach vorne zu richten – zumal der direkte Aufstieg bei bereits sechs Punkten Rückstand und Tabellenplatz fünf zur Zeit ein weites Stück entfernt ist. Daher sollten die Schramberger beim Aufeinandertreffen gegen die Ortenauer zunächst auf die eigene Leistung blicken. Gegen Schutterwald konnte man über weite Strecken auch spielerisch überzeugen - speziell in ihrem Angriffsspiel zeigte sich die SG verbessert, in dem im ersten Saisondrittel noch häufig Sand im Getriebe steckte. Diese Leistung soll auch am Sonntag gegen einen schwächeren Gegner auf die Platte gebracht werden, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
 
Die Eisenbähnler aus der Kreisstadt Offenburg haben bisher einen durchwachsenen Saisonverlauf erlebt. Zwar gewann der ETSV alle seine Spiele gegen die Abstiegskandidaten aus Oberkirch, Ohlsbach und der SG aus Schenkenzell/Schiltach/Alpirsbach - gegen Mannschaften, die in der Tabelle über Offenburg stehen, setzte es dagegen aber stets eine hohe Niederlage. Dementsprechend gehen die Schwarzwälder aus der Uhrenstadt als klarer Favorit in die Begegnung am Sonntag. „Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine herbe Enttäuschung“, gibt Trainer Beni Fehrenbach die Marschroute für das Auswärtsspiel vor. Doch er richtet auch warnende Worte an seine junge Mannschaft: „Wenn wir die kämpferische Einstellung vom Derby in Hornberg oder vom Spitzenspiel gegen Schutterwald nicht einbringen, wird es trotz individueller und spielerischer Überlegenheit schwer werden.“ Daher erwartet er, dass seine Schützlinge topmotiviert in Offenburg auftreten werden. Nur mit einem Sieg hält man den Kontakt zur Tabellenspitze, mit einer weiteren Niederlage rutschen die Talstädter in graue Mittelfeld der Bezirksklasse ab.
„Offenburger wird bis zur letzten Minute kämpfen und alles in die Waagschale werfen“, ist sich auch SG-Keeper Tobias Harter sicher. Hauptaugenmerk sollten die Schramberger auf die beiden Torschützen Jonas Welle und Christian Liebert legen. Gemeinsam erzielen sie jedes dritte Offenburger Tor der Runde und gelten daher als Stützen im Offenburger Angriffsspiel. Dennoch sollten beide von der bis dato starken SG-Defensive um die Torhüter Marlon Krissler und Tobias Harter in den Griff zu bekommen sein.   
 
Nach der tollen Unterstützung der Fans in Hornberg und gegen Schutterwald würde sich die Mannhschaft auch in Offenburg über zahlreiche und lautstarke Unterstützung aus dem eingenen Lager freuen.