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Schramberg in Altenheim nicht in Favoritenrolle

Spitzenspiel beim Tabellenzweiten - SG will Siegesserie fortsetzen
 
Nach drei Siegen in Folge gegen die direkte Konkurrenz steht für die SG Schramberg das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Die Uhrenstädter gastieren am Samstagabend um 20 Uhr bei der Südbadenliga-Reserve aus Altenheim. Das Spiel wird in der Herbert-Adam-Halle ausgetragen.
 
Noch vor wenigen Wochen lagen die Schramberger im Kampf um den Relegationsplatz meilenweit zurück. Nun, kurz vor der Fasnetspause, ist die Verfolgergruppe enger zusammengerückt. Zwar rangiert die SG weiterhin auf Platz 6 in der Bezirksliga, man ist jedoch punktgleich mit Zunsweier und Schutterzell und liegt nur noch drei Punkte hinter dem Duo aus Altenheim und Nonnenweier. Schramberg lauert also auf weitere Ausrutscher der Konkurrenz
Ein Sieg am Samstag würde den Kampf um Platz 2 nochmal zuspitzen und die Gruppe enger zusammenschieben. Bei einer Niederlage dürften die Uhrenstädter die Gedankenspiele an ein Comeback im Aufstiegsrennen endgültig ad acta legen. Somit gilt für beide Seiten, dass sie am Samstag unbedingt gewinnen müssen. Interessante Voraussetzungen für ein rassiges Bezirksligaspiel sind also mehr als gegeben.
 
Ernüchternd war die Partie vergangenen Herbst auf dem Sulgen. Nach gutem Start und schneller 5-Tore-Führung nach 15 Minuten zerlegten die Altenheimer die SG in der verbleibenden Spielzeit nach allen Regeln der Kunst und gewannen auch in der Höhe verdient mit 25:20. Und das, obwohl der TuS gerade mal mit 7 Feldspielern in den Schwarzwald gereist war. Hier will die SG-Sieben unbedingt Wiedergutmachung betreiben und für die Heimniederlage Revanche nehmen. Dass die Mannschaft zuletzt sehr gut in Form ist, hat sie bei den klaren Siegen gegen die Konkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel gezeigt. Daher reisen die Uhrenstädter mit breiter Brust ins Ried.

Altenheim, bis auf die Niederlage gegen Spitzenreiter Schutterwald, zuhause noch ungeschlagen, verfügt über einen ausgeglichenen Kader. Aus diesem stechen Lukas Lehmann und Jamie Heini mit je 70 erzielten Toren etwas hervor. Dennoch läuft der Ball sehr gut durch die Reihen der Altenheimer, die mit überlegten Auslösehandlungen die Abwehr geschickt aushebeln können. Hier kommt auf die Defensive um Abwehrchef Marc Warwas absolute Höchstarbeit zu. Denn nur mit einer guten Abwehrarbeit wird man die Torhüter Marlon Krissler und Markus Holzer angemessen unterstützen können. Dadurch soll die SG-Defensive wieder zu dem Bollwerk werden, das sie bis auf wenige Ausnahmen immer auf die Platte brachte. Denn auch in Altenheim wird man nur mit einer guten Abwehrarbeit etwas Zählbares mitnehmen können. Somit gilt es vor der Fasnetspause nochmal alles in die Waagschale zu werfen, ehe man getrost 2 Wochen durchschnaufen kann.